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Geboren 1925 Isola dei Pescatori, Italien; gestorben 1990 Isola dei Pescatori.

Zwischen 1950 und 1955 Beginn der künstlerischen Laufbahn als Autodidakt. Auslandsreisen nach Deutschland, Frankreich und Österreich. Studium und Erlernen verschiedener bildnerischer Techniken. Erste Arbeiten in Mosaik-Technik.
Ab 1960 sesshaft in Wien. Arbeitet teilweise für Ernst Fuchs, ausgeführte Arbeiten in Mosaik: Glas- und Steinintarsien in Möbelelementen nach dessen und eigenen Entwürfen.
Ab 1962 Künstler der Op-Art: Ölbilder in abstrakt geometrischen oder stark stilisierten symbolhaften Formen.
Ab 1965 enge Verbindung zu Wiener Künstlern wie Peter Pongratz, Erwin Ringl, Kurt Kocherscheidt, Thomas Herzig im Künstler- und Schriftstellerkreis „Café Girardi“ und ihrem Phantastischen Realismus. Abwendung von der Op-Art. Entstehung von Schichtbildern aus Plastikfolien. Gleichzeitig erste Skulpturen aus Gips und aus Holz.
Ab 1976 endgültige Rückkehr nach Italien und Beginn seiner letzten Schaffensperiode (bis 1987). Entstehung großer Skulpturen und Materialbilder figurativer und abstrakter Art. Verwendete Materialien sind Müll aus Plastik und Abfallprodukte der plastikverarbeitenden Industrie, Stoffreste und Gebrauchsgegenstände verschiedener Art.
Andrea Ruffoni arbeitete von 1976 bis 1987 ausschließlich und zurückgezogen auf der Isola dei Pescatori, entzog sich dem Kunstmarkt, signierte seine Werke nur selten.
Nach schwerer Krankheit verstarb er 1990 und wurde beigesetzt auf der Isola dei Pescatori.