Mit diesen – durchaus ängstlichen – Worten wurden zu Zeiten des Römischen Reiches die Gebiete jenseits der Grenzen bezeichnet.

In diesen unbekannten Gebieten lauerten Gefahren, drohtenTod und Verderben. Hier aber gab es auch das Neue und Unbekannte zu entdecken!

Was liegt näher, als diesen alten Ausspruch auf die Terra incognita aller Zeiten und Orte zu beziehen – auf das Unbekannte, das Unbewusste in uns allen?!

Eine Herausforderung an die in diesem Jahr zur Teilnahme eingeladenen KünstlerInnen, auf die vorgefundene Situation der Insel, auf die jeweils neu zugeteilten Räume und die eigenen Reaktionen vor Ort zu achten und diese kreativ zu nutzen.

Die Isola Bella mit ihrem weltberühmten Barockschloß und dem anschließenden Park bildet den faszinierenden Hintergrund für das Kunstprojekt.

Der Geist des Sees ist auch der Geist der Insel, den die eingeladenen Künstler jedes Jahr aufs Neue vor Ort und in ihrer Imagination mit Engagement und Vergnügen entdecken und gestalten.

Dr. Hartmut Kraft