Home

2017: Frühjahrsfest mit Auktion

Mit dem eigenen Blut gemalt:
Nachruf auf Peter Gilles

2016: My way

Floating Piers:
Der Ausflug mit unserem Förderverein

Rabenschwarz in Bamberg:
Das Kunstprojekt unterwegs

2015: Das Haar in der Suppe –
Il pelo nell’uovo

2014: Die Geister, die ich rief –
Spiriti evocati

2016: My Way

2013: Kangaroo –
non ti capisco

2012: Lust for Life

2011: Quergänger –
Solo i pesci morti seguono la corrente

2010: Il Sogno Segreto –
Der geheime Traum

2009: Paradies – der dreizehnte Gesang

2008: Tabula rasa

2007: Disgelo – Eisschmelze

2006: Humilitas – Mut und Demut

2005: Il Ponte del Diavolo –
Teufelsbrücke

2004: È bella la Bestia?

2003: Die Versuchung des heiligen Antonius

2002: Hic sunt Leones

Andrea Ruffoni (2006)

Geboren 1925 Isola dei Pescatori, Italien; gestorben 1990 Isola dei Pescatori.

Zwischen 1950 und 1955 Beginn der künstlerischen Laufbahn als Autodidakt. Auslandsreisen nach Deutschland, Frankreich und Österreich. Studium und Erlernen verschiedener bildnerischer Techniken. Erste Arbeiten in Mosaik-Technik.
Ab 1960 sesshaft in Wien. Arbeitet teilweise für Ernst Fuchs, ausgeführte Arbeiten in Mosaik: Glas- und Steinintarsien in Möbelelementen nach dessen und eigenen Entwürfen.
Ab 1962 Künstler der Op-Art: Ölbilder in abstrakt geometrischen oder stark stilisierten symbolhaften Formen.
Ab 1965 enge Verbindung zu Wiener Künstlern wie Peter Pongratz, Erwin Ringl, Kurt Kocherscheidt, Thomas Herzig im Künstler- und Schriftstellerkreis „Café Girardi“ und ihrem Phantastischen Realismus. Abwendung von der Op-Art. Entstehung von Schichtbildern aus Plastikfolien. Gleichzeitig erste Skulpturen aus Gips und aus Holz.
Ab 1976 endgültige Rückkehr nach Italien und Beginn seiner letzten Schaffensperiode (bis 1987). Entstehung großer Skulpturen und Materialbilder figurativer und abstrakter Art. Verwendete Materialien sind Müll aus Plastik und Abfallprodukte der plastikverarbeitenden Industrie, Stoffreste und Gebrauchsgegenstände verschiedener Art.
Andrea Ruffoni arbeitete von 1976 bis 1987 ausschließlich und zurückgezogen auf der Isola dei Pescatori, entzog sich dem Kunstmarkt, signierte seine Werke nur selten.
Nach schwerer Krankheit verstarb er 1990 und wurde beigesetzt auf der Isola dei Pescatori.